Bühnenjahr

Letzte Änderung am 30.Juni 2022

Mit dem Bühnenjahr möchten wir jungen Menschen nach der Schulzeit oder nach dem Studium die Möglichkeit geben, an der Ausarbeitung eines Toneurythmieprogramms in unserem Hof-Theater mitzuarbeiten.
Unser Motto ist:
Du bist ein Künstler!?,
dann bist Du bei uns richtig!

Es sind noch Bewerbungen möglich.


Im Zentrum der Arbeit steht ein Abend füllendes Programm (siehe Button) mit Musik für Streichquartett in klassisch-eurythmischer Ausgestaltung.

Voraussetzung für die Teilnahme am Bühnenjahr ist Bühnenerfahrung, künstlerische Begabung, euythmisches Können, Engagement und der Wille, bei allem praktisch mitzuhelfen, Gemeinschaftssinn und viel Zeit.
Das Bühnenjahr soll mit einem Stipendium an die Ensemble-Mitglieder vergeben werden.

Das Hof-Theater „Der blaue Vogel“ bietet die Möglichkeit in geschütztem Rahmen, die verschiedenen Voraussetzungen und Notwendigkeiten, die im Theaterbetrieb mit einer Aufführung und Auftritten verbunden sind, praxisnah zu erlernen.
Während dieser Zeit finden regelmäßig Aufführungen und Konzerte im Hof-Theater statt.
Auf dieser Seite kannst Du erfahren, wer an der Inszenierung und den ergänzenden Künsten mitarbeitet.
Das Ziel des Bühnenjahres sind Aufführungen an vielen Orten unter dem Namen
Projektbühne „Der blaue Vogel“
Kontakt: projektbuehne(at)derblauevogel.eu

Die Projektbühne „Der blaue Vogel“ soll fester Bestandteil des Hof-Theaters im Förderverein Dornröschen-Hof werden, um so auch künftig gesichert und konstant seinen kulturpflegerischen Auftrag erfüllen zu können: der Förderung von Kunst und Kultur zu dienen.

Produktion
Jörg Schröder – künstl. Leitung Hof-Theater
Arnold Pröll – Inszenierung
Cornelia Klose – Inszenierung
Charlotte Veber-Krantz – Inszenierung
Göran-Krantz – Inszenierung

Das Scharwenka- Streichquartett:

Annette Rössel – Quartett/ 2. Geige
Réka Szabó – Quartett/ Viola
Petr Matěják – Quartett/ 1. Geige
Leon Szostakowski – Quartett/ Cello
Das Faust-Quartett
Uta Klöber – Faust-Quartett/ 1.Geige
Cordula Kocian – Faust-Quartett/ 2. Geige
Ada Meinich – Faust-Quartett/ Viola
Birgit Böhme – Faust-Quartett/ Cello



Susanne Ruppel – Bühnenpräsenz

Nina Nussbaum – Singen
Thomas Sutter – Eurythmiebeleuchtung
Jasper Gather – Bühnentechnik

Inszenierung

Arnold Pröll
Cornelia Klose
Charl. Veber-Krantz
Göran Krantz

Scharwenka-Quartett

Petr Matěják, 1. Violine
Petr Matěják
Annette Rössel
Reka Szabo, Viola, Scharwenka-Streichquartett
Réka Szabó
L. Szostakowski

Faust-Quartett

Uta Klöber
Cordula Kocian
Ada Meinich
Birgit Böhme

Beleuchtung

Thomas Sutter

Leitung Hof-Theater

Jörg Schröder

Bühnenpräsenz

Susanne Ruppel

Gesang

Nina Nussbaum

Bühnentechnik

Jasper Gather

Biographisches in Kürze

Jörg Schröder hat erste Bühnenerfahrungen mit 15 Jahren gemacht, die so eindrücklich waren, dass er Theaterluft liebt. Er studierte zunächst Malerei und Portraitzeichnung bei verschiedenen Künstlern. 1992 schloss er die Eurythmieausbildung in Witten ab. Mit seinem Organisationstalent wurde eine Tournee der „Zauberflöte“ mit großem Orchester 1993 in 26 Aufführungen an verschiedenen Orten möglich. Durch viele Jahre beleuchtete er Schauspiele und Eurythmiebühnen, wenn er nicht selbst als Eurythmist auf der Bühne stand. Sein eindrücklichstes eurythmisches Soloprogramm war der Liederzyklus von Franz Schubert „Winterreise“ mit Birgit Böhme am Cello und Marc Böhme am Klavier. Er ist Initiator und künstlerische Leitung des Hof-Theaters „Der blaue Vogel“ und des „Bühnenjahres“

Arnold Pröll hat Eurythmie in Witten-Annen studiert und später kollegial die Leitung der Eurythmieschule inne gehabt. Wir geben eine Auswahl seiner Mitwirkung bei Eurythmieprojekten wieder:
2000 – 2007 – Projektensemble Witten: Snuc milosc – Liebe Weben, Gedichte in polnischer Sprache, mit Musik für Streichquartett und Gesang von Jürgen Schriefer.
– Olaf Osterson, ein norwegisches Poem, in polnischer Sprache, mit Musik von F. Chopin.
2005 – 2012 Eurythmie Witten: Fratres, für Cello und Klavier, von Arvo Pärt, u.a. 2010 „Aufheben“ Ein Bühnenstück für Schauspiel, Gesang und Eurythmie und Orchester, Internationales Projektensemble, mit Eurythmieacademie Den Haag NL, Steinerhögsskolan Järna SW, das junge orchester NRW. Aus dem Tagebuch der Anne Frank, Musik von Arvo Pärt, Krzystof Penderecki, Vivaldi: Die vier Jahreszeiten.
2008 – 2016 Take Five, Eurythmiekollegium Witten: Streichquartett von Franz Schubert (Regie Göran Krantz). – Gedichte von Hilde Domin u.a. (Regie Charlotte Frisch).
2002 – 2020 Einstudierungen und Tourneen (Deutschland, Schweiz, Bosnien, Kroatien, Island) mit Studierenden im Studiengang Eurythmie am Institut für Waldorfpädagogik Witten. Choreographien zu Musik von S. Gubaidulina, A. Berg, L. v.Beethoven, W.A. Mozart, J. Brahms, E. Grieg, F. Schubert, C. Debussy u.a.
2021 Tournee mit dem Eurythmie projekt ensemble Witten und Ensemble Eurythmie Ukraine nach Kiev, Dnipro und Odessa, mit polnischen Gedichten in russischer Sprache, Nocturne von F. Chopin, Gesang und Streichquartett von J. Schriefer. Initiator und bis heute langjähriger spiritus rector des Internationalen Jugendeurythmiefestivals „Forum Eurythmie“ in Witten.

Cornelia Klose ist Eurythmistin und hat sowohl bei der Eurythmie-Ausbildung 4d in Hamburg mitgearbeitet (Toneurythmie) wie auch international zum Beispiel in China. Weitere biographische Notizen folgen in Kürze. <

Charlotte Veber Krantz hat Eurythmie in Schweden und Holland studiert. Sie ist eine international anerkannte Bühneneurythmistin und ist mit vielen verschiedenen Produktionen in 14 Ländern aufgetreten. Sie ist bekannt für ausdrucksvolle und genaue Darstellungen. Sie hat mehrere Soloaufführungen gemacht, die in vielen Ländern gezeigt worden sind, u.a. Brasilien, Armenien und Südkorea.

Göran Krantz hat Eurythmie in Schweden und Holland studiert. Er hat die künstlerische Leitung zu einer Reihe von Eurythmieaufführungen gehabt. Er hat große Produktionen wie Sofokles Antigone, Orchesterwerke von Allan Petterson, Vivaldis ‚Die vier Jahreszeiten‘ sowie Kammermusik: Streichquartette, Bläsersextett, Trios und Soloaufführungen geleitet.

Thomas Sutter war Schüler an der Rudolf Steiner-Schule Basel, danach Berufsausbildung zum Elektroniker. Es folgte das Eurythmiestudium in Dornach bei Lea van der Pals. Mitglied des Eurythmie – Ensembles am Goetheanum/ Dornach, dort auch Mitwirkung im Faust- Ensemble, Orchesterdisposition, Leitung der Beleuchtungsabteilung, Mitglied der Bühnenleitung und der Eurythmieleitung, Forschungsbeauftragter der Sektion für Redende und musizierende Künste am Goetheanum über ätherische Wirkungen im Bühnenraum mit Eurythmie, Licht und Pflanzenfarben. Ab 2000: Gründung des Lichteurythmie-Ensembles. Gründung der Firma Lichteurythmie-Bühnen. Heute: Freischaffender Eurythmist und Dozent für Eurythmie-Beleuchtung, weltweit Reisen mit dem Lichteurythmie-Ensemble.

Susanne Ruppel wurde 1959 in Celle/ Niedersachsen geboren. –
„Nach meiner Ausbildung zur Schauspielerin in München hatte ich das Glück und Vergnügen viele Jahre an vielen Theatern spielen zu dürfen (Bühnen der Stadt Heidelberg / GRIPS Theater Berlin / Landestheater Salzburg / Deutsches Theater Göttingen / Staatstheater Mainz / Staatliche Schauspielbühnen Berlin / Theater im Zimmer Hamburg).
Von 1981-1989 habe ich bei Film und Fernsehproduktionen mit gewirkt.
Durch die Geburt meiner Kinder (meine Tochter hat das Down Syndrom) war die tägliche Theaterarbeit nicht mehr möglich. So habe ich als Sprecherin für Radio und Film gearbeitet. Im Jahr 2001 konnte ich eine pädagogische Ausbildung zur angewandten Stimmphysiologin machen. Nun habe ich mit großer Freude Menschen unterrichtet in Schauspiel, unterstützt in ihren Bühnenauftritten und in ihrer Bühnenpräsenz und mit ihnen Stimmräume und Stimmnutzung und eine neue Methode zum Erlernen der Artkulation entwickelt. Ich konnte all das an Schauspielschulen unterrichten (Alanus Hochschule / Arturo Schauspielschule und der Rudolf-Steiner-Schule in Bochum: Klassenspiele der 11.Klassen inszenieren) und bin seit 2010 Dozentin an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zudem arbeite ich am Theater mit Schauspieler:innen an ihren Rollen, Körper- und Bühnenarbeit, Stimme und Sprache.“

Das Scharwenka-Streichquartett

Annette Rössel wurde im Vogtland/Sachsen geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikschule Freiberg, wo sie mit 6 Jahren begann, Violine zu spielen. Ihre Ausbildung führte sie an die Spezialschule für Musik Dresden, später an die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, Dresden bei Prof. Wolfgang Hentrich. Im zweiten Fach studierte Sie Rhythmik bei Frau Prof. Straumer. Schon zeitig entwickelte Sie ein besonderes Interesse an Alter Musik, weshalb sie ihre Studien um das Fach Barockvioline bei Prof. John Holloway erweiterte. Nach dem Diplomabschluss des Studiums nahm Sie ein Masterstudium für Alte Musik an der Hochschule für Musik Köln bei Richard Gwilt auf. Im Rahmen dieses Studiums konnte Sie Kenntnisse in Kulturmanagement erwerben.
Sie ist Gründungsmitglied des Cölner Barockorchesters mit dem Sie zahlreiche Konzerte in Köln und Umgebung spielte. Das Ensemble unternahm Konzertreisen nach Italien und in die Niederlande. Konzerte mit anderen Ensembles, wie L‘arte del Mondo (Köln), Arcomelo (Milano), Eranos Ensemble (Hannover) und dem Leipziger Kammerorchester folgten. Die Konzerte führten Sie nach Italien, Österreich und in zahlreiche deutsche Städte. CD‘s entstanden mit dem Cölner Barockorchester, L‘arte del Mondo und dem Eranos Ensemle.
Annette Rössel lebt in Zittau, wo sie Violine, Viola, Rhythmik und Ensemble an der Kreismusikschule Dreiländereck unterrichtete. Sie widmet sich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Musikern von beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze. Mit dem 2016 gegründeten Lausitzer Barockensemble und dem 2018 gegründeten Scharwenka Streichquartett sowie dem Pianisten Jerzy Owczarz konzertiert sie regelmäßig in beiden Nachbarländern.

Die Bratschistin Réka Szabó, geboren in Ungarn, studierte an der Ferenc Liszt Musikakademie in Budapest und am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London. Die Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe konzertierte bei namhaften Festivals und als Solistin mit dem Franz Liszt Kammerorchester Budapest. Sie unterrichtet Violine, Viola und Kammermusik an der Musikschule Hoyerswerda und der Kreismusikschule Dreiländereck.

Petr Matěják ist Konzertmeister am F. X. Šalda-Theater Liberec. Außerdem unterrichtet er an der Musikschule ZUS Liberec. Seine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Konzertreisen mit dem Martinů Quartett, dem Prager Kammerorchester (als Konzertmeister, ohne Dirigent), dem Tschechischen Streichtrio und dem Prager Spirit Quintett führten ihn in zahlreiche Länder der Erde.

Leon Szostakowski wurde 1988 in Dresden geboren. Seinen ersten Violoncellounterricht erhielt er an der Musikschule Görlitz bei Frau Siegrid Richter. Es folgten Ausbildungen an der Spezialschule für Musik Dresden bei Frau J. Gilbert, Prof. P. Bruns und dem C.-Ph.-E.-Bach Gymnasium Berlin bei Frau G. Schwab. Sein Musikstudium bei Prof. T. Stolzenburg an der HfM Weimar schloss er 2012 ab. Seine musikalische Ausbildung ergänzte er durch das Mitwirken bei verschieden Orchestern wie der Staatskapelle Weimar, der Meininger Hofkapelle und der Jenaer Philharmonie. Seit 2012 ist er als freischaffender Musiker im Kreis Görlitz tätig.

Das Faust-Quartett
„Gelebte Musik! Pure Spielfreude!“:
Das ARD-preisgekrönte Faust Quartett wird für „höchste Spielkultur, Bewusstsein für musikalische Prozesse und einen ausgeprägten Klangsinn“ von Presse und Publikum gefeiert.

Das Quartett war zu Gast in so renommierten Häusern wie der Musikhalle Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, dem Beethovenhaus Bonn, dem Prinzregententheater München und dem Concertgebouw Amsterdam. Tourneen führten nach Südamerika, Neuseeland, Australien und in Zusammenarbeit mit dem Goetheinstitut durch mehrere Länder Afrikas. Auch auf Festivals wie dem „Heidelberger Frühling“, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich die Musiker.

Die Experimentierfreude der Musiker spiegelt sich in der Vielfalt ihres Repertoires. So gestalten sie auch Programme, die Musik mit anderen Künsten wie Tanz, darstellendem Spiel, Literatur und Malerei verbindet.

Durch Schulbesuche und Gesprächskonzerte vermittelt das Quartett die Lebendigkeit der Musik an ein breites Publikum. Ebenso suchen die Musiker bewusst die Auseinandersetzung mit ihrer Zeit, indem sie engen Kontakt zu Komponisten pflegen, die ihnen bereits mehrfach Werke gewidmet haben. So brachte das Faust Quartett Werke von Ludger Vollmer, Carsten Hennig, Wolfgang Rihm, Peter Maxwell Davies und Edith Canat de Chizy zur Uraufführung. 1996 in Weimar gegründet, wurde das Faust Quartett u.a. von Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett und dem Hagen Quartett ausgebildet. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, wie z.B. beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD dokumentieren die künstlerische Arbeit des Ensembles. Bereicherung und Inspiration erfährt das Quartett im Zusammenwirken mit anderen Künstlern wie Dimitri Ashkenazy, Wladimir Mendelssohn, Patrick Gallois, Marisol Montalvo und Otto Sander.

Mit „Faust“ als Namenspatron nimmt das Quartett Bezug auf Johann Wolfgang von Goethe, der im Streichquartett „vier vernünftige Leute sich miteinander unterhalten“ hörte. In diesem Sinne strebt auch das Faust Quartett in seiner Arbeit nach der höchsten Form von Kommunikation.

Cordula Kocian studierte in der Soloklasse von Ulf Wallin (Cherubini Quartett) in Berlin, zuvor bei Jost Witter und Igor Ozim in Weimar und Bern. Sie war Preisträgerin bei Jugend Musiziert und rundete ihre Studien bei Meisterkursen von Wolfgang Marschner ab. Schon früh widmete sie sich der Kammermusik und war 15 Jahre Mitglied im „Faust Quartett“ mit dem sie in vielen Ländern konzertierte und zahlreiche Rundfunk -und CD- Aufnahmen einspielte. Während dieser Zeit wurde das Quartett mit Preisen und Auszeichnungen wie z.B. beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD ausgezeichnet. Derzeit ist sie dem niederländischen Symphonieorchetser „Phion“ und auch dem „Voirin-Quartett“ verbunden .

SPENDEN

Das Bühnenjahr
ist eine Initiative im eingetragenen gemeinnützigen Verein Förderverein Dornröschen-Hof e.V., der im Vereinszweck die „Förderung der Kunst und Kultur“ sowie die „Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe“ – neben anderen Zwecken – trägt.
Spenden und Zuwendungen sind steuerlich absetzbar, dafür gibt es vom Verein Spendenbescheinigungen.
Der Verein ist eingetragen im Vereinsregister der Stadt Dresden, VR 11377.
Spendenkonto
GLS -Gemeinschaftsbank Bochum
IBAN DE35 4306 0967 1106 4691 00
BIC GENODEM1GLS
Zweck: „Spende Bühnenjahr“